Auf den Spuren der roh veganen Küche in Griechenland

Fünf Monate lebten wir, Aero(h) Travel Kitchen in Griechenland. Es war Winter. Sonne, 16 Grad, ab und zu Regen. Wir lebten einsam in den Bergen von Monemvasia – bewirtschafteten allein eine große Olivenfarm.

Gebratenes küsst Frittiertes

 

Um uns Inspirationen aus der griechischen Küche zu holen, besuchten wir Tavernen in unsere Umgebung. Die Menü Karten waren sehr oft von Fleischspeisen geprägt. Die Frage nach Vegetarischen- und Veganen- Gerichten wurde oft nicht verstanden. Asche auf unser Haupt- wir sprachen auch kaum griechisch.

Der griechische Salat war unser Dauerbrenner.

Es gab Pommes mit Oregano und Tsatsiki, ab und zu Auberginen und Zucchini gebraten, frischen Fisch und das Kichererbsenpüree.

Das waren leckere Alternativen- aber auf Dauer zu wenig Abwechslung.

Monemvasia, Peloponnes, Griechenland.

 

Wochenmarkt

 

Hauptsächlich versorgten wir uns selbst. Eine Vielfalt boten die Wochenmärkte. Die bei weitem eine üppigere Auswahl an Frischkost boten als der Supermarkt oder die Tavernen.

An unserem Steinhaus hatten wir einen wunderschönen Gemüsegarten, der uns den gesamten Winter versorgte. Noch im Dezember ernteten wir Auberginen, Broccoli, Tomaten, Paprika, Weißkohl, Karfiol und viel Salat. Dazu viele mediterrane Kräuter.

 

Olivenölfarm Lakudia

 

Zwei von zwanzig

 

Für ein paar Tage besuchten wir die Metropole Athen. Die Hauptstadt Griechenlands ist offen und international. Wir fanden eine gute Auswahl an Veganen-, Vegetarischen- und Rohköstlichen- Restaurants.

Athen lies nach langer Zeit unsere verstaubten Gourmet Rohkost Herzen höher schlagen.

Von zwanzig Restaurants probierten wir zwei aus:

 

Früchte der Wintersaison

 

AVOCADO

 

Das „Avocado“  liegt gut erreichbar in der Altstadt, versteckt in einer großen Toreinfahrt.

Wir entschieden uns für die zwei Tische vor dem Restaurant. Die Sonne schien und es war angenehm warm. Im „Avocado“ ist alles in hellen schlichten Holz gehalten, und überrascht trotz der Winzigkeit als Raumwunder.

Als Starter bestellten wir uns Slow Juice, Smoothies und Chai. Das Essen auf der Karte war gut gegliedert und so fanden wir vom glutenfreien Burger bis zur Makrobiotik viele bunte Gerichte.

Das Dessert in Form einer Rohkost Schoko Avocado Torte nahmen wir uns mit.

Alles war sehr köstlich und schmackhaft. Kleiner Nachteil: für uns waren die Portionen zu klein.

Schoko-Avocado-Mudd-Cake

Yi

 

Wir nahmen eine kleine Weltreise auf uns um einen Tag im „Yi“ zu verbringen.

Es liegt ein wenig Abseits des Touristikzentrums. Doch mit der Straßenbahn und ein paar Meter zu Fuß kamen wir  endlich an.

Das „Yi“ liegt in einem modernen Bezirk. Viele Neubauten, Büros und große Apartments besiedeln diesen Ort.

Yi- Lounge, Garten, Salat

 

Die Bestuhlung draußen steht im Schatten des Vordaches. Wir fanden einen Tisch auf den die letzten Sonnenstrahlen fielen und blieben elegant in den weichen- gemütlichen Sitzen kleben.

Das Interieur im Innenbereich ist wunderschön. Eine offene – lichtdurchflutete Galerie erwartet im Eingangsbereich. Die Stühle waren gepolstert und auf einem Podest stand eine große Rundcouch mit Lounge-Sesseln und einem gigantischen Nierentisch.

Im hinteren Bereich ist die Bar- hier durfte entspannt mit der Köchin geplaudert werden und nebenbei haben wir die zahlreichen feinen Desserts bestaunt.

Yi – Desserts, Burritos, Sushi

 

Dafür, dass kaum gelernte Kräfte in der Küche arbeiten, war das Essen hervorragend. Ein Höhepunkt neben dem Essen war der große Gemüsegarten hinter dem „Yi“. Auf den vielen Hochbeten fanden wir allerlei frisches Grün, Gemüse, Obstbäume und Kräuter die allesamt der Gästeverpflegung dienen.

Von der Vorspeise bis zur Nachspeise war alles unglaublich lecker. Die Kreationen auf den Tellern waren gut arrangiert und vor allem sehr fein ausbalanciert. Teller – die nicht überladen daherkamen und auch nicht den Minimalismus der Haute Cousine folgen. Von Rohkostfastfood wie den Burritos bis hin zu Sushi- es war wirklich einmalig gut.

Wir kommen wieder! Keine Frage.

 

 

Ich bedanke mich bei Diana von der Aero Travel Kitchen für diesen tollen Gastartikel. Wer mehr über sie erfahren möchte, findet infos auf  ​Aero(h) Travel Kitchen.

 

 


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